In den Monaten vor und nach dem Rebranding von Inpsyde zu Syde im März 2024 unterstützte ich das Marketingteam als technischer Product Owner, um einen erfolgreichen Relaunch der neuen Website zu gewährleisten.
Über das Projekt
Eine Herausforderung bei diesem Relaunch war, dass er mehrere Ziele miteinander verband. Unser Unternehmen bereitete sich nicht nur auf ein einmaliges Rebranding vor, sondern musste gleichzeitig den Code überarbeiten und eine völlig neue Inhaltsstruktur für die Dienstleistungsangebote der Agentur implementieren, was neue Inhalte in zwei Sprachen (Englisch und Deutsch) erforderte.
Weniger als zwei Monate vor dem Start kam ich zum Marketingteam und übernahm die Rolle des technischen Product Owners, um dem Entwicklungsteam schnelles Feedback zu Funktionen und Fehlern zu geben.
Meine Aufgaben und mein Einfluss in diesem Projekt
Als der Termin immer näher rückte, beschloss ich, die Inhaltserstellung in die Staging-Umgebung zu verlagern, damit wir die neuen Funktionen anhand von Beispielen aus der Praxis testen konnten. Dank dieser Entscheidung konnten die Content-Marketeers schnell auf Seiteninhalte reagieren, und wir konnten schnell Probleme im Editor erkennen, die von den Entwicklern behoben werden mussten.
Ich organisierte Meetings mit den Entwicklern und unserem DevOps-Ingenieur, um alle Beteiligten über die Bedürfnisse des Redaktionsteams bei der Vorbereitung des Relaunchs zu informieren und sicherzustellen, dass die verschiedenen Disziplinen sich über die für den Relaunch erforderlichen Schritte einig waren.
In den Tagen unmittelbar nach dem Relaunch kümmerte ich mich um Fehlerberichte und delegierte technische und inhaltliche Probleme an die entsprechenden Gremien, wobei ich mit dem Content-Support-Team und den Entwicklern in Kontakt blieb, um sicherzustellen, dass beide Arten von Problemen gelöst wurden.
Was ich aus diesem Projekt gelernt habe
- Wenn man eine große inhaltliche Umstrukturierung als Teil eines Relaunches in Betracht zieht, sollte man dem Inhaltsteam genügend Zeit geben, um den Inhalt selbst mit internen Interessengruppen und Fachexperten zu überarbeiten.
- Die Inhalte müssen so schnell wie möglich in eine Web-Umgebung gebracht werden, um zu überprüfen, ob die Inhalte mit dem Layout funktionieren. Ein kontrollierter redaktioneller Workflow ist notwendig, um einen klaren Weg von der gemeinsamen Bearbeitung und dem Korrekturlesen in Google Docs bis zur Fertigstellung in einem CMS wie WordPress zu schaffen.
- Ein umfassendes Designsystem ermöglicht es dem Team, Kriterien und Arbeitsabläufe für die Qualitätssicherung auf Inhaltsebene vor dem Start festzulegen. Auf diese Weise kann die Qualität der Inhalte von jedem überprüft werden, der Zugriff auf die Staging-Umgebung und die Dokumentation des Designsystems hat. Dadurch gewinnen die Redakteure Zeit, die sie für fehlende Inhalte und die Kommunikation in den sozialen Medien im Vorfeld der Veröffentlichung nutzen können.
- Mit einem umfassenden Designsystem ist es auch einfacher, Fehler oder andere technische Designprobleme zu beheben, die in der Endbearbeitungsphase auftauchen.

